
Weil es so schön war das letzte Jahr, geht nun die ganze Geschichte wieder von vorne los. Ab nach Australien, Unterkunft und Job suchen, Stadt erkunden ... . Nein, es ist definitiv anders als letztes Jahr. Ok, der Flug war genauso lang-weilig wie erwartet. Die Flughäfen scheinen dieses Problem erkannt haben und tut alles um seine Transit-Reisenden beschäftigt zu halten. Im geselligen Schlangenstehen wie im Freizeitpark kann man nun seine Mitfluginsassen begutachten, den Vorgang an der Sicherheitsschleuse beobachten und darüber rätseln welche Vorschriften und Methoden dieser Ort haben wird.
In Frankfurt sind neuerdings laut Poster Nagelpfeile und Taschenmesserchen im Handgepäck erlaubt. 2003 hatte ich hier noch meine lebensbedrohliche 'SwissCard' im Fundbüro abgeben müssen.
In London markieren kleine, weiche Fußmattenstreifen den erlaubten Gang durch die Kontrollschleuse, da Jeder seine Schuhe ausziehen muss. Und man muss sein Gepäck sortieren, alles gehört in bestimmte Boxen - die Schuhbox, die Computerbox, die Kleinkram und Jackenbox und die Flüssigkeitenbox. Das ALLES Flüssige da rein muss und nichts in der Tasche bleiben darf, musste ich auf die harte Tour lernen. schriller ALARM. "Ist das Ihre Tasche?" "Ja." "Darf ich den Inhalt Ihrer Tasche auf Sprengstoff untersuchen?" "Ja, eh .. klar." Zum Glück war nicht so viel drin, ich hatte einfach die Duty-Free-Flasche vergessen.
In Hongkong sollte man am besten sämtliche Flüssigkeiten im Flugzeug lassen, auch versiegelte Duty-Free-Flaschen-Taschen. Die Sicherheitskontrolle hier ist vor allem eines - personenintensiv. Kaum kommt man steifbeinig aus dem Flieger, kleben Flughafenangestellte Einem geschwind einen Aufkleber auf die Schulter. Ist die Herde erst mal markiert, wird man freundlich doch bestimmt von weiterem Personal in Richtung, ja genau zur Sicherheitskontrolle geleitet. Zurück in der platzeffektiven Schlange hängen überall Poster, die mitteilen, dass mehr als 100 ml Flüssigkeit nicht erlaubt sind. Für die Westler unter uns die nur noch auf bewegte Bilder reagieren, läuft ein Angestellter energisch die Reihen ab und schwenkt sein eigenes Verbotsplakat. Endlich vor der Röntgenmaschine weist ein Platzanweiser die Maschine zu und man bekommt wie an der Theatergarderobe ein kleines Nummernschildchen für seine 1x Röntgenbox samt Inhalt ausgehändigt. In Sichtweite, nur 2 Schritte weiter bekommt man dann für seine Nummer von der zweiten "Garderobenfrau" sein Gepäck wieder zurück. Rolltreppe und Rollband scheinen in China etwas gefährlicher zu sein, vor und am Ende ertönen Warnmeldungen auf chinesisch und englisch "Man soll sich doch bitte Festhalten."
Melbourne hat auch noch mal etliche Kontrollen. Hier geht's jedoch vor allem um Tierprodukte und Lebensmittel. Ich erspare Euch diese Warteschlange und Prozedur, nur eine Siegesbotschaft - Puddingpulver darf rein! Dieses habe ich hier letztes Jahr etwas vermisst komischerweise.
2 Kommentare:
macht immer riesenspass deine "artikeln" zu lesen - kannst echt gut schreiben! gruss
hey, die Swisscard habe ich auch. Nach Guayana kam sie nicht mit mir zusammen über die Hürde /Röndgenmaschinchen/, aber in Frankfurt wiederum nach Polen gings... komisch! Ohne gehe ich nicht mehr aus dem Haus. Mit dem Zahnstocher kann ich mittlerweile fieseste kungfuesque Tricks, jawoll! Zeig ich dir mla bei Gelegehneitm, Cath!
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